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Authentikbereich in Pullman City |
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Elfriede Malecek & Alfred Griesser als Seventh Cloud & HightoweR |
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Hightower Mit 10-12 Jahren unter anderem Jack London gelesen. Nach der Lehre verflachte das Interesse etwas. Ich besuchte zwar immer wieder Country-Feste aber nur wegen der guten Musik. 1983/84 wohnte ich bereits in Oberösterreich, wo ich am gleichen Platz immer wieder dieselben Leute traf. Sie trugen Lederbekleidung der Trapper aus dem 18. Jahrhundert. Sie gehörten den Canadien Buckskinners aus Julbach an. Ich setzte mich zu ihnen, fragte nach Info-Material. Da mir sehr ernst mit meinen Fragen war, bekam ich die gewünschten Informationen. Bücher zum Lesen, Adressen, wo man Leder, Perlen und Schnitte bekommt. Nach und nach hatte ich meine Ausrüstung zusammen. Dazu gehörte natürlich auch ein authentisches Zelt mit Einrichtung. Seit dieser Zeit habe ich mir ein fundiertes Hintergrundwissen für dieses schöne Hobby angeeignet. Bei einem dieser Lager erhielt ich meinen Namen Hightower, weil irgend jemand der Meinung war, der passt zu mir.
Seventh Cloud
Erstmals verschlang ich als Schulmädchen Karl May- Bücher. Da mir das zu wenig war frage ich meinen Geschichtsprofessor, ob er mir nicht helfen könnte. Er konnte: er besorgte mir ein Buch über die Natives of America in Englisch mit der Bemerkung: Damit kannst du deine Neugierde befriedigen und gleichzeitig englisch lernen. So fing es dann an. Ich fand Gleichgesinnte. Die ersten Country-Feste wurden besucht. Ein guter Freund der Familie brachte mir aus Amerika Museumskataloge mit. Für mich war klar, dass ich mir „Indianerkleidung“ anfertigen musste. Da lernte ich den Hightower aus Oberösterreich kennen. Er besorgte mir Naturgegerbtes Hirschleder. Mein erstes selbstgemachtes Lederkleid nahm Formen an. Ich wurde zu „Insider-Lager“ eingeladen, die ich auch besuchte. Dort habe ich viel gesehen und gelernt. Ein fundiertes Hintergrundwissen konnte ich mir aneignen. Unter anderem vertiefte sich die Freundschaft zu Hightower und zwar so sehr, dass wir 1994 beschlossen, zusammenzuziehen. Wir lernten auch Peter Maier kennen und schätzen. |
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1998 wurde unser großer Traum, eine Reise im Wohnmobil durch Kanada, wahr. Über vier Wochen waren wir unterwegs, lernten ein wenig von diesem wunderschönen Land und auch Leute kennen. Am Pelly-River in einem Indianerdorf, das von den Nativ selbst verwaltet wird, wurden wir sehr freundlich aufgenommen. Dies ist nicht selbstverständlich, denn sie sind Fremden gegenüber sehr misstrauisch.
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Von einem Holy Man, einem sehr angesehen Medizinmann, bekamen Hightower und ich zum Abschied je eine Adlerfeder geschenkt, die wir auch tragen dürfen. Eine sehr hohe Aus- zeichnung. Auch meinen Namen „Seventh Cloud“ habe ich hier erhalten. |
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Gemeinsam wurden wir von Schulen eingeladen, Workshops für die Kinder abzuhalten und ihnen über unsere Freundschaft und Erfahrungen mit Indianer zu erzählen. Wie sie früher lebten und wie heute. |
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Weil wir in Kanada verliebt sind, bauten wir in Pullman eine Goldgräber- und Trapperhütte auf, wie sie auch heute noch in den Wäldern von Kanada zu finden ist. |

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Was ist das Leben? Es leuchtet auf, wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht, wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert. (Crowfoot – Blackfott)
Das war heute, 08.07.2010, ein guter Tag. (Hightower) |
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Wir gedenken an einen guten Freund und Trapper. Der Hightower und sein Humor wird uns allen im Authentikbereich sehr fehlen. An allen Lagerfeuern werden wir für dich immer einen Platz frei halten. |


